Organische Gemeinde (Fortsetzung)
Anfang 2006, als Michael aufgrund eigener Entscheidung keinen Beruf, keine Gemeinde und keinen Dienst mehr hatte, entdeckte er in einsamen Momenten -entkleidet von Ehrgeiz oder sich Beweisenmüssen-, dass Jesus allein und an sich völlige Erfüllung bewirkt und der oft zitierte Satz "Wenn ich nur Dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde" (Ps. 73,25; Lutherübers.) - existentiell erprobt - absolut wahr war. Seine Herzensaugen wurden geöffnet für die tieferen Reichtümer und die Schönheit Christi. In diesem Moment war er frei und einverstanden, sogar nie mehr zu predigen oder einen Dienst zu haben. Hier, als Gott Michaels Herz für sich allein gewonnen hatte (Mt. 17,8; Spr. 23,26), begann Er neu, ihn als Seinen Diener und geliebten Sohn zu führen, zu bestätigen und zu gebrauchen. So begannen im Sommer 2006 die Vorbereitungen und Anfänge dieser neuen Gemeinde.
Unsere geistliche Platzierung als Gemeinde, unser Name
Wir gehören ganz bewusst einzig und allein Jesus Christus an, keiner institutionellen Kirche, Denomination, Konfession oder einem sonstigen Dachverband. Im Grunde wollten wir auch keinen eigenen Namen haben (und hatten in unser jahrelangen Vorbereitungszeit im Verborgenen auch keinen), da im Neuen Testament es einfach nur "die Gemeinde in ..." (an einem Ort) hieß. Weil wir aber um dieses Dilemma der Namensgebung nicht umhin kommen (sonst nennen uns andere gar noch "die Gemeinde ohne Namen") baten wir Gott und er gab uns als eine Art Zugeständnis unseren heutigen Namen, der jedoch eher ein Slogan, als ein Name ist: Glaube der Liebe!
Unterscheidung von unserer Gemeinde und unserem Verein
Obwohl wir einer Freikirche von unserer Ausdrucksform am nächsten kommen, verstehen wir uns selbst nicht als Freikirche, sondern als eine neutestamentliche, organische Gemeinde. Man kann bei uns nicht als Mitglied im herkömmlichen Sinne „beitreten“, sondern wird durch ein inneres Zeugnis von Gott hinzugezogen und in die Gemeinschaft „gepflanzt“. Die finanziellen und rechtlichen Belange regelt zwar die Rechtsform des Vereins „Glaube der Liebe“, doch unsere eigentliche Gemeinde ist kein Verein, keine Institution, keine Organisation, sondern ein geistliches Gebilde, ein Organismus.
T. Austin-Sparks war der erste, der diese Bezeichnung folgendermaßen verwendete:
Gottes Weg und Gesetz der Fülle ist der des organischen Lebens. Gemäß der göttlichen Ordnung bringt das Leben seinen eigenen Organismus hervor, sei es pflanzliches, tierisches, menschliches oder geistliches Leben. Das bedeutet, dass alles aus dem Inneren hervorkommt. Funktion, Ordnung und Frucht entstammen dem inneren Leben. Im Neuen Testament kamen Christen nur aufgrund dieses Prinzips ins Dasein. Das organisierte Christentum hat diese Reihenfolge umgedreht.
Unterschied zwischen Organisation und Organismus
Um eine Illustration zu gebrauchen: Wenn ich versuche, durch Anwendung menschlicher Begabung, im Labor eine Orange zu erschaffen, so wäre die Laborerzeugte Orange nicht organisch. Wenn ich jedoch einen Orangensamen in den Boden säe und daraus ein Orangenbaum hervorkommt, ist der Baum und die Orange daran organisch. Auf ebensolche Weise verkennt man das organische Prinzip des Gemeindelebens, wenn man eine Gemeinde auf dieselbe Weise gründet, wie ein Unternehmen.
Während eine Organisation durch einen Komiteebeschluss gegründet werden kann, kann ein Organismus nur gezeugt bzw. gepflanzt werden, d.h. aus dem Leben selbst heraus entstehen.
Eine neutestamentliche Gemeinde kann ebensowenig gegründet werden, wie menschliches Leben „gegründet“ werden kann. Wie ein Baby gezeugt und geboren wird, so wird auch die Gemeinde Jesu vor Ort durch einen von Gott berufenen und gesalbten apostolischen Vater gezeugt und durch den Heiligen Geist geboren.
Wenn die neutestamentliche Gemeinde keine menschlich erzeugte (und mit menschlichen Mitteln und menschlicher Kraftanstrengung am Leben erhaltene) Organisation ist, sondern ein von Gott initiierter und durch Gottes Geist am Leben erhaltener Organismus, dann wird dies anhand von verschiedener Merkmalen deutlich:
Geht in einer Organisation wie in einer Maschine auch nur ein Rädchen im Getriebe kaputt, ist die Funktion des Ganzen gefährdet und muss von außen ersetzt bzw. repariert werden.
Ein Organismus (vergleichbar mit einer Pflanze oder dem menschlichen Körper) hingegen verfügt über Selbstheilungskräfte und ist in der Lage, sich selbst aufzuerbauen. Das muss gemäß Epheser 4,16 auch in der Gemeinde der Fall sein.
Meint ihr dasselbe wie andere, die von "organischer Gemeinde" sprechen?
Nicht unbedingt. "Organisch" ist leider fast schon ein Modewort geworden. Viele Christen sprechen heute von organischer Gemeinde oder Organismus ohne über das bislang Gesagte eine Offenbarung zu haben. Selbst paradoxe Aussagen wie "Unsere Organisation ist ein Organismus" sind zu lesen. So sind Netzwerke oder Gemeindeverbände grundsätzlich nie organisch, sondern stets Organisationen. Auch sind sogenannte "einfache Gemeinden" oder "Hauskirchen" als solche noch lange nicht organisch. Selbst wenn man dort eine Fülle dessen erlebt, was unmittelbar aus dem Leben hervorgeht, wie zusammen essen, Ausflüge etc., so ist das doch natürlich organisch. Wenn wir jedoch von organischer Gemeinde sprechen, meinen wir übernatürlich organisch, d.h. aus dem Leben des Geistes gezeugt, geboren, reproduktiv und pulsierend. So ist die Frage, welcher Christ eine Gemeinde gründen kann, darf und sollte, meines Wissens in den meisten Ausführungen von sog. einfachen Gemeinden und Hauskirchen keineswegs im neutestamentlichen Sinne geklärt. Viel zu viele meinen heute einfach so vor Ort eine Gemeinde gründen zu können, da dies leichter zu sein scheint, als z.B. eine Firma zu gründen. Welch ein folgenschwerer Irrtum!
Wie entsteht solch eine Gemeinde und wie baut sie sich auf?
Eine christliche Gemeinde nach dem neuen Testament ist auf dem Fundament heute lebender Apostel und Propheten gegründet, wo Christus der Eckstein ist (vgl. Eph. 2,20). Nicht eine spezifische Lehre begründet die Gemeinde, sondern das Leben im Geist. In ihr finden sich die „Kräfte der zukünftigen Welt“ (Hebr. 6,5). Alles soll nicht durch Programme und Rituale, sondern durch die Salbung, die lebendige, wahrnehmbare Gegenwart Gottes, geführt werden. In einer solchen Atmosphäre des Glaubens bestätigt Gott immer sein Wort durch Heilungen, Machttaten, Zeichen und Wunder (Mk. 16,20; Röm. 15,18-19a; 2. Kor 12,12 , 1. Kor. 4,19-20).
Während eine Organisation ein technisch-funktionales Gebilde ist, vergleichbar einer Maschine, deren Existenz durch Programme am Leben erhalten werden kann, ist ein Organismus stets eine biologische Größe.
Auch die Gemeinde ist „biologisch“ insofern ein von Gott berufener, geisterfüllter, apostolischer, geistlicher Vater die Vision einer solchen Gemeinde sowie das Christusleben in seinem Herzen empfängt, indem er vom Heiligen Geist beauftragt, zugerüstet, in Dienst gestellt, gesalbt und überschattet wird, sodass es in seinem Innersten zu einer geistlichen Empfängnis und Befruchtung kommt, er mit diesem in sich heranwachsenden Christusleben schwanger geht, bis es zur Geburt und zur Neuzeugung von Christusleben durch das in Vollmacht gepredigte und in Menschen echten Glauben erweckende, lebendige Wort Gottes kommt.
So entsteht die neutestamentliche Gemeinde nicht durch irgendeine Abspaltung aufgrund von menschlichem Antrieb, auch nicht am Schreibtisch von Gemeindegründungsstrategen, auch nicht als Idee gemeindeloser, mit früheren Gemeinden unzufriedener Christen, sondern durch den Samen des Wortes Gottes. Deshalb ist das geheimnisvolle Gleichnis vom Sämann in Markus 4 das grundlegende Schlüsselgleichnis, um alle anderen Geheimnisse des Reiches Gottes aufzuschließen.
Die Gemeinde ist Christus selbst, der sein göttliches Leben unter uns austeilt und durch Menschen fließen lässt. "Der Leib Christi, das ist Christus als Gemeinde existierend" (Bonhoeffer; vgl. 1. Kor. 12,13). Die geistliche „DNA“ der Gemeinde ist das göttliche Gesetz des Geistes des Lebens, wodurch sich die Gemeinde gemäß ihrer eigenen Wachstumsprinzipien von selbst (das heißt nicht durch menschliche Methoden, Ehrgeiz oder Eifer forciert) in Liebe aufbaut (Eph. 4,16; Kol. 2,19). Die Gläubigen erfahren unter Christus als Haupt ein gemeinsames, übernatürliches, ja göttliches Leben, das in ihnen pulsiert, sich in ihnen erhebt, sie übernimmt, sich untereinander austauscht und das sie ständig gegenseitig neu befruchtet, begießt und reproduziert.
Eine organische Gemeinde ist viel einfacher als eine großkirchliche oder freikirchliche Gemeinde, dabei aber häufig viel tiefer, denn in der Einfachheit liegt die Kraft. Im geistlichen Bereich geht oft Einfachheit mit geistlicher Tiefe einher. Man hat z.B. gesagt, das Johannes-Evangelium sei so einfach, dass ein Kind es verstehen, und gleichzeitig so tief, dass die größten Gelehrten es bis heute nicht erschöpfend zu erklären vermögen, oder im Bild gesprochen, es sei so seicht, dass ein Kind darin plantschen könne und gleichzeitig so tief, dass ein Elefant darin schwimmen könne.
Das traditionelle Kirchen- und Gemeindeleben ist – beeinflusst vom Modell eines geschäftlichen Unternehmens - oft ungeheuer komplex, kompliziert und in viele Untergruppen zersplittert worden. Bei einer organischen Gemeinde wird im Wesentlichen alles auf die Einfachheit und die Zentralität Christi reduziert. Es geht um Jesus allein, um eine immer tiefere innige Hingabe an ihn, um Liebe aus schlichter Einfalt des Herzens um kindliches Vertrauen und eine sagenhafte Intimität im Umgang mit Gott.
Wie sieht ein Gottesdienst oder eine Gebetsgemeinschaft aus?
Gottesdienste in traditionellen Kirchen, aber auch in vielen Freikirchen, verlaufen oft gleichförmig, vorhersehbar, aus eigener menschlicher Kraft und Klugheit planbar und durchführbar, mit wenig oder kaum übernatürlichem Wirken des Heiligen Geistes. Dazu bedarf es beim Gottesdienstteilnehmer wenig bis gar keinen Glauben. Man sitzt die meiste Zeit still da und kann sich bisweilen des Empfindens von Langeweile kaum erwehren. Und weil geistliches Wachstum bei jedem Gläubigen nur durch stetes aktives Ausleben der inneren, konkreten Führung des Heiligen Geistes erfolgt und nicht durch bloßes Beobachten und Konsumieren, erklärt dies, warum viele geisterfüllte Christen geistliche Stagnation erleben.
In der organischen Gemeinde geht es jedoch nicht mehr um einige wenige Akteure vorne und um viele großteils passive Zuschauer und Zuhörer, sondern es kommt auf jeden einzelnen an. Jeder einzelne hat durch seinen eigenen Glauben und Hunger, durch seine eigene aktive Bereitschaft und Verfügbarkeit für Gott unmittelbaren Einfluss auf das Ganze des Gottesdienstes und der Gemeinde.
Nicht mehr der Pastor oder ein anderer Mensch gestalten selbständig den Gottesdienst, sondern Gott selbst übernimmt die Leitung; der Pastor wird zum sensiblen Beobachter dessen, was Gott tut, Trainer und Bestätiger dessen, was Gott gerade wirkt und wie sich die gemeinschaftliche Salbung zum Aufbau des göttlichen Lebens in den Heiligen bewegt. Deshalb ist jeder Gottesdienst ein spannendes Abenteuer, zu erleben, wie Gott aktuell an Menschen und durch Menschen wirkt, prophetisch spricht, auferbaut, befähigt und heilt.
So ist jeder Gottesdienst bei uns informell, spontan, frisch, neu, unvergleichlich und anders, weil man meist nie von vornherein weiß, was Gott tun und wie er Menschen gebrauchen wird.
Keiner ist im Gottesdienst, wenn er oder sie das möchte, nur mehr reiner Zuhörer oder Zuschauer, sondern jeder kann vom Heiligen Geist unmittelbar in der Gestaltung des Gottesdienstes gebraucht werden. Gott möchte, dass jeder bereit ist, ihm hier gemeinsam mit den anderen zu dienen (vgl. 1. Kor. 14,26-33; 4. Mose 11,29). Gemeinde ist dort, wo die unmittelbare Autorität des Heiligen Geistes in allen Gliedern wirken, sich bewegen und frei um Ausdruck kommen kann (Eph. 4,2-4.16; 1. Kor. 12,6.14.19-20.27; Röm. 12,4-5; Kol. 3,11b; Lk. 19,13).
Dabei erachten wir Unterschiedlichkeit als ein Zeichen von Ergänzung und Fülle! (1. Kor. 3,6-8; 12,4-6.19-21) und nicht etwa als Uneinigkeit, wie es heute leider oft bei Christen angesehen wird.
Traditionelle Bibelstunden, wo Vielredner unter den Teilnehmern bei Beiträgen und Diskussionen dominieren und scheue bzw. schüchterne Teilnehmer wieder und wieder schweigen bzw. sich bereitwillig übergehen lassen, sowie traditionelle Gebetsgemeinschaften, wo Gleiches gilt, kommen hier bewusst nicht vor. Entweder beten reihum alle bzw. geben reihum alle ihren ganz persönlichen Beitrag oder es betet derjenige, der sensibel empfindet, dass der Geist Gottes sie oder ihn innerlich anstupst und inspiriert.
Gemeinschaftliches Christentum und soziales Erleben der innertrinitarischen Liebe
Während in vielen traditionellen Gottesdiensten ein individualistisches Christentum gelebt werden kann (und wird), bei dem man allein hereinkommt, allein zuhört, singt und allein wieder geht, ist eine organische Gemeinde die gemeinschaftliche „Erfahrung“ des Leibes Christi. In ihrer reinsten Form ist sie die Abbildung der Liebesgemeinschaft in der Trinität (Dreieinigkeit) zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist – wie im Himmel, so auch auf Erden – und deren Übertragung und Inkarnation auf die zwischenmenschliche Ebene der Glaubensgeschwister.
Der Schlüssel zu gemeinschaftlichem, authentischem und völlig „unreligiösem“ Gebet besteht jedoch paradoxerweise gerade darin, auf Jesus und seine Salbung allein zu achten und die anderen Glaubensgeschwister im Gottesdienst bewusst auszublenden.
In einem traditionellem Gottesdienst schaut man als Gottesdienstbesucher fast ständig darauf, was „vorne“ passiert und was andere machen. In einem organischen Gottesdienst kommen die Impulse nicht von außen, sondern von innen, werden die anderen um mich herum bewusst ignoriert und der Blick sensibel auf Christus allein gerichtet. Wie es bei einem Sinfonieorchester fatal wäre, würde man sich auf die anderen Musiker konzentrieren, so gibt es auch in der Gemeinde nur eine wunderschöne Sinfonie des Geistes, wenn alle ausschließlich auf den Dirigenten, d.h. auf den Heiligen Geist achten lernen (vgl. Kol. 2,19a) Der Schlüssel zur Einheit ist nicht etwa die Konzentration auf horizontale Einheit oder Gemeinsamkeit, wie Einheit zu 99% unter Christen heutzutage (miss)verstanden wird, sondern Konzentration auf die vertikale Einheit und Übereinstimmung (Kongruenz) jedes Einzelnen mit dem Herrn (Jesus betet in Joh. 17,20-23a verblüffenderweise nicht von der horizontalen Einheit der Christen untereinander! Wie sollen sie eins sein? Vertikal, wie Jesus mit dem Vater und der Vater mit Jesus eins sind, so soll jeder Gläubige auch vertikal mit dem Vater und mit Jesus eins sein!) Oder im Bild eines Wagenrades gesprochen: Indem jede Speiche auf die Radnabe im Zentrum zuläuft (= Christus), kommt jede Speiche unweigerlich der anderen näher!
Wenn jeder es lernt, in der Gemeinde unter seinen Glaubensgeschwistern in einem Raum des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung und Liebe folgendes loszulassen: Menschenfurcht; Profilierungssucht; Sich-Vergleichen; Minderwertigkeit; Sich-Beweisen-Müssen; Angst davor Fehler zu machen; Angst davor, was „die Anderen“ denken könnten; traditionelle und religiöse Phrasen, Klischees, Plattitüden usw. ... und es lernt, hier dieselbe Intimität, Echtheit, Natürlichkeit und Authentizität in der Begegnung mit dem Herrn auszudrücken, wie zuhause allein mit Gott, dann wird diese Überwindung, diese verletzliche Geste des Vertrauens zu einem immensen Segen für alle anderen und die gemeinschaftliche Intensität der Intimität mit dem Herrn ungleich größer als die persönliche Intimität mit dem Herrn zuhause.
Der Herr teilt auch jedem aus, wie es jeder braucht (1. Kor. 12,7.11; Röm. 14,19) zur Auferbauung der Gemeinde, sodass die in traditionellen Hauskreisen oder Zellgruppen bestehende Gefahr des Abgleitens in Quasi-Selbsthilfe-Gruppen bzw. in „Segne-mich-Clubs“ und der damit einhergehenden humanistischen, verkappt-egozentrischen und psychologischen Akzentverschiebung von Christus weg hin auf die Nöte von Menschen überwunden wird. Nur wenn jeder auf Christus schaut (gemeint ist: wirklich, praktisch-konkret, und nicht fromm-verbrämt oder religiös-abgehoben), wird den Nöten eines jeden von Christus her begegnet und nicht bloß das – vielleicht menschlich wünschenswerte, aber geistlich kontraproduktive - verhätschelnde Pflaster menschlicher Aufmerksamkeit verpasst.
