Pastor Michael (1)

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Christine

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Inge

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Die Entscheidung

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Pastor Michael (2)

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Das Königreich, die Kinder und der Vater

 

Sie sind Seine Kinder

entrissen Seinen Armen

verführt

verdorben

belogen

 

Es ist Seine Welt

beraubt Seiner Fürsorge

geschändet

ausgebeutet

verloren

 

Aus Licht wurde Finsternis

Aus Liebe, Hass, und ...

- was viel schrecklicher ist  -

Selbst-„Liebe“, Ich-Sucht

Aus der Gemeinschaft, Isolation, Autonomie,

Einsamkeit, die „Freiheit“ genannt wird

 

Wir sind diese Kinder, wir sind diese Welt!

Und das Herz des Vaters blutet

Seine Liebe – stärker als Sein Zorn,

sendet Seinen Sohn, den einzigen,

den ersten und letzten,

der von Anfang an war und der allein übrigblieb...

 

Denn alle anderen Kinder

wollten lieber einen anderen zum Vater,

einen, der gekommen war,

um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen

 

Sie gingen den verkehrten Weg,

der viel schöner aussieht,

den Weg in die Irre, in die Schmerzen, in die Nacht

 

Aber Er ist das Licht

Seine Arme sind offen, weit ausgebreitet

die Arme des Vaters,

wie Er darauf wartet, dass die Kinder heimkommen

und die Arme des Sohns,

als Ihn die Kinder

umbringen und ans Kreuz schlagen

 

Meine Arme sind offen, weit ausgebreitet,

wenn ich nun erkenne,

dass der Sohn nicht vergeblich starb,

um mich zu retten,

dass Er auferstand und lebt,

wenn ich nun die Hände erhebe,

um Den zu preisen und dankbar anzubeten,

den Einen, der mein Vater ist.

 

Und mit offenen Armen, weit ausgebreitet,

erwidere ich die Umarmung des Vaters

 

Da erkenne ich die Wahrheit

Jesus, meinen Bruder, meinen Freund,

meinen Retter, meinen Herrn,

eintauchend in unendlich erfüllende

Liebesgemeinschaft, Hingabe

Überschäumende Freude

Warmes Licht, tiefster Friede

Innigste Liebe durchströmt mich,

erzieht mich, heilt mich

 

Das zu erkennen, Ihn zu erkennnen,

das ist ewiges Leben!

 

Die Augenbinde meines Herzens fällt

Und ich sehe in nie zuvor wahrgenommener

Klarheit und Schönheit,

was es heißt, Sein Kind zu sein.

 

Und da weiß ich in ewiger Erkenntnis,

dass es nichts Großartigeres mehr geben kann,

als die reale Sehnsucht, dass Er mich ganz gewinnt

 

Es ist die gleiche Welt , in der ich lebe,

aber jetzt bin ich Sein Kind,

ewiglich geborgen in Seiner Familie.

 

Und der Vater sagt zu mir:

„Geh, mein Sohn, zu den anderen Kindern,

die von all dem nichts wissen,

und erzähl‘ ihnen von meinem Königreich,

erzähl‘ ihnen von der Familie,

in der sie Prinzen und Prinzessinnen sind.

Warne sie vor der Katastrophe, auf die sie zusteuern.

Nimm sie bei der Hand und führe sie aus der Sklaverei

der Sinnlosigkeit, der Lüge, der Traurigkeit und der Angst

 

Du wirst andere von meinen Kindern,

Schwestern und Brüder,

auf dem Weg treffen, die Dir helfen werden

Und damit Ihr nicht allein seid,

wird der älteste Sohn mit Euch gehen, Jesus

 

Und so sage ich Dir die Wahrheit

Ich erzähle Dir von Jesus,

vom Vater, vom Königreich,

von der Familie

Wann kommst Du heim?

 

                                                     MSt 1992